Druckpunkte gegen den Schmerz
Triggerpunkte sind verdickte und dauerhaft verkürzte und geschwollene oder verklebte Muskelfaserabschnitte innerhalb des Muskels, die als harte Stränge oder Knoten tastbar sind. Da Skelett und Muskulatur ein Ganzes bilden, ziehen diese Faserverdickungen schließlich auch den Knochen in Mitleidenschaft. Sie lösen Schmerzreize und vielfältige Funktionsstörungen aus.
Trigger sind oft nicht da, wo sie als Schmerzauslöser vermutet werden!
Triggerpunkte entstehen z. B. durch:
Trigger bilden sich nicht an dem Ort, wo die Schmerzen auftreten und können weder durch Röntgenaufnahmen, noch durch Computer- oder Kernspintomographie erkannt werden. Daher ist vor Therapiebeginn eine ausführliche Diagnostik unerlässlich. Dabei sollen Triggerpunkte lokalisiert und Ursachen für deren Bildung gefunden werden. Die Messung der Gelenkbeweglichkeit sowie der Körperstatik sind dabei die wichtigsten Diagnosemittel. Die diagnostischen Methoden der Trigger-Medizin ermöglichen genaueste Messungen am Körper und sind unabdingbare Voraussetzung für eine gezielte Therapie.
Trigger sind für den Therapeuten als Verhärtung im Muskel tastbar. Mit Hilfe eines von Dr. Wolfgang Bauermeister entwickelten Gerätes, dem so genannten Triggosanschlüssel, lassen sich auch Trigger die tiefer liegenden Muskelschichten ertasten. Eine Schmerzreaktion zeigt an, ob die geschädigte Stelle aufgespürt ist. Triggerpunkte reagieren auf Druck außerordentlich empfindlich. Wird dieser Druck dann intensiviert, werden die Beschwerden des Patienten als so genannte Übertragungsschmerzen ausgelöst. Mit bis zu 40 Kg Gewicht auf dem Druckpunkt wird versucht die Trigger aufzulösen.
In Studien konnte ein Schmerzrückgang bei 85 Prozent der Patienten schon innerhalb der ersten vier Behandlungen festgestellt werden.
Trigger-Osteopraktik versteht sich als ganzheitliches Therapieverfahren, kommt ohne Medikamente aus und ist frei von Nebenwirkungen.